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„Alle haben bestanden und das kommt wahrlich nicht oft vor!“ so begann die Ansprache des wortführenden Richters Herrn Spiering kurz vor der Verteilung der Urkunden am späten Samstag Nachmittag. Da strahlten alle Teilnehmer der Abzeichenprüfungen über das ganze Gesicht und auch die Ausbilderinnen Mareike Friedl, Mona Schenk und Nadine Bartels waren sichtlich stolz. So hatten sie doch eine Woche lang hart trainiert um die Reiterinnen und Reiter auf den großen Tag vorzubereiten.
Eine Woche Dressur- Spring- und Theorieunterricht auf der Reitanlage Bock in Allersehl liegen hinter den 27 Teilnehmern des Reitlehrgangs. Da wurde morgens um acht bereits geritten und abends um 18 Uhr war die letzte Stunde erst zu Ende. Da konnte von Ferien nicht wirklich die Rede sein und von Erholung schon gar nicht denn auch zu Hause musste noch Theorie gelernt werden, bevor alle hundemüde ins Bett gefallen sind. „Zum Glück war uns das Wetter hold“ so Nadine Bartels und Mareike Friedl am Ende der Woche denn so war es möglich, auf dem Reitplatz unter freiem Himmel und in der Reithalle parallel den Reitunterricht stattfinden zu lassen. Wäre dies nicht der Fall gewesen, wäre es kaum zu schaffen gewesen! Auch ein Ausritt der Reitabzeichenteilnehmer vor dem großen Tag konnte so noch stattfinden, um Reiter und Pferde noch einmal ausspannen zu lassen. In sechs Abteilungen ritten die Teilnehmer des Lehrgang täglich zwei Reitstunden auf den eigenen oder Schulpferden und alle Altersklassen waren dabei. Der jüngste Teilnehmer war grade 7 Jahre alt und auch er hat die ganze Woche durchgehalten.
Am Mittwoch fand ein Parcousspringen für die Teilnehmer am bronzenen Reitabzeichen unter der Leitung von Guntars Lukasevskis statt, am Donnerstag kam Tierärztin Karen Fährmann aus der Tierarztpraxis Illies und Marold aus Müden/Aller in den Stall und brachte den Teilnehmern alles über Pferdekrankheiten und erste Hilfe am Pferd bei. Freitag standen dann die Generalproben auf dem Programm. Da wurde noch einmal geschaut, welcher Reiter mit welchem Pferd am besten harmoniert um im Anschluss alle Pferde einzuflechten, die Schweife zu waschen und das Sattelzeug zu putzen. An diesem Abend wurde es dann noch einmal spät für alle. Aber an Schlafen war in der Nacht vor dem großen Tag vor Aufregung bei den Meisten ohnehin kaum zu denken. Auch die Anlage musste noch auf Hochglanz gebracht werden. Denn um zehn Uhr am Samstag morgen sollten die Richter kommen und gleich einen guten Eindruck haben. Das hat sich dann auch gelohnt.
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